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Als Ende Januar Steve Jobs das lang ersehnte iPad in seiner typischen Art einem Heer von Fachjournalisten vorstellte, waren die Apple Jünger teilweise begeistert und zum anderen Teil etwas enttäuscht über den neuesten Coup von Apple.
Lange hat man auf die „Wundermaschine“ gewartet und hoffte auf eine ähnliche Revolution wie es das iPhone ausgelöst hatte. Doch schnell kam Kritik auf, dass das iPad zwar ganz nett sei ihm aber wichtige Features wie Webcam oder USB Schnittstelle fehlten.
Das Tablet PC sollte nicht mit einem Notebook oder gar PC verglichen werden denn es soll in Zukunft andere Aufgaben übernehmen, die da wären: Im Internet surfen, E Mails abrufen, Videos ansehen und seine Lieblingsmusik hören. Nicht mehr und nicht weniger!
Nicht umsonst ist das iPad nicht multitaskingfähig oder glaubt jemand im Ernst, dass das ein Versehen der Apple Entwickler war? Laut einer aktuellen Statistik nutzen knapp die Hälfte aller PC Besitzer den Computer für den E-Mail-Verkehr oder sich auf diversen sozialen Plattformen zu tummeln.
Die technische Ausstattung des iPad setzt dabei auf den „Normaluser“, der keine großen Programme nutzt, sondern sich in Communities wie Facebook aufhält oder Videos über YouTube streamt.
Mit einem komfortablen 9,7 Zoll großen Display (HD-Auflösung 720p) unterstützt das Gerät alle gängigen Videoformate außer den Flashplayer. Der interne Speicher reicht bis zu 64 GByte und der 1 GHz schnelle Prozessor reicht für die gängigen Anwendungen.
Natürlich ist der Apple iPad damit kein vollwertiger Rechner, jedoch soll er dies auch gar nicht sein, da es Apple nur darum geht dem Internet User ein „Werkzeug“ an die Hand zu geben, mit dem er sich u.a. intuitiv und schnell ins Web begeben kann.
Vermutlich wird man den iPad der zweiten Generation mit neuen Features ausstatten, jedoch zielt Apple mit seinem Tabelt PC eher auf den riesigen Markt der Apps und Zusatzeinnahmemöglichkeiten. Sicher kann man sich darüber sein, dass das iPad zum Renner wird.
Und dass sogar der Suchmaschinenriese Google das iPad mit einem eigenen Gerät angreifen möchte, kommt ja nicht von ungefäh… auch dort hat man verstanden, dass Apple wieder einmal einen neuen Trend antizipiert und sich das Userverhalten der letzten Jahre stark verändert hat, dem Apple mit seinem neuen Gerät Tribut zollen möchte.
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