Asus Transformer Prime Tablet mit Quad Core Prozessor

Die sogenannten „Convertible Tablets“ fristen wie es den Anschein hat ein Schattendasein, obwohl die Idee eines Tablets mit „aufsteckbarer“ Tastatur keine schlechte ist, zumal das Tippen auf einem Touchscreen sehr anstrengend sein kann.

Als Asus Anfang des Jahres mit seinem Transformer auf den Markt kam, schien sich die Begeisterung eher in Grenzen zu halten, wobei der Konzern verlautbaren ließ, dass man mit den Umsätzen zufrieden sei.

Nun kommt der Nachfolger mit dem Namen Prime in den USA auf den Markt und ein näherer Blick auf das Tablet mit Dockingstation lohnt sich.
Das 10.1 Zoll große Display, dessen Auflösung nach wie vor bei 1280 x 800 Pixeln liegt, soll laut Hersteller verbessert worden sein und glaubt man Asus so soll es schneller und vor allem präziser reagieren, wobei man von einer Verdoppelung der Reaktionsgeschwindigkeit spricht.

Weiterhin besitzt das Transformer Prime über zwei Kameras, die eine Auflösung von 8 bzw. 1,2 Megapixeln besitzen und die rückseitige Hauptkamera filmt Full HD Videos mit 1080p. Glücklicherweise hat man dem Prime einen HDMI Port spendiert, um die Aufnahmen an externe Geräte wie einen Monitor oder Fernseher übertragen zu können.

Ein interner Speicher von 32 GB (wahlweise 64 GB), WLAN n, 1 GB RAM sowie ein MicroSD Kartenschacht zum Erweitern der Speicherkapazität komplettieren die Ausstattung des Tablets.

Doch der wahre Star versteckt sich im Inneren, denn dort arbeitet ein Nvidia Tegra 3 Prozessor mit 4 Kernen (Quad Core) und Asus stellt mit Stolz fest, dass man das erste derartig ausgestattete Gerät vorweisen kann.

Der Prozessor hat aber neben der Geschwindigkeit noch einen zweiten Vorteil, der für mobile Endgeräte ebenso wichtig ist – nämlich die Akkuleistung. Asus geht davon aus, dass sein Prime durchaus die 12 Stunden Laufzeit des iPad 2 mindestens durchhält und sogar übertrifft.

Aber auch das Alugehäuse hat eine Erwähnung verdient, denn das Tablet ist nicht nur mit 0,84 cm extrem flach, sondern auch mit einem Gesamtgewicht von 585 Gramm leichter als das iPad.

Dies sind natürlich vorerst die harten Fakten, aber bedenkt man, dass die kleinste Version mit 32 GB Speicher des Tablets für rund 500 US Dollar kosten soll und die Dockingstation 150 Dollar extra, so könnte die Rechnung aufgehen, denn ein so schneller und sparsamer Kern, gepaart mit Android Ice Cream Sandwich und den übrigen Features, könnte so manchen Kunden vor Weihnachten gefallen.

Die Preise werden oftmals aus den USA übernommen und durch ein €-Zeichen ersetzt, sodass das Asus Prime ohne Station rund 450 bis 500 Euro kosten sollte.


Datum: 9. November 2011
Verfasser: Daniel Jäger

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