Das Problem der Smartphones – die Akkus

motorola-bionic-atrixSeitdem die kleinen Alleskönner außer Kaffeekochen so ziemlich zu allem bereit sind, haben sich nicht nur die Verkaufszahlen rapide verbessert, sondern ein Problem welches früher keines war hat sich nach und nach in den Vordergrund gespielt – das leidige Dilemma mit der Laufzeit der Akkus.

Nokia als Vorzeigehersteller in den 80er- und 90er Jahren warb damals mit den längsten Laufzeiten und so war es durchaus üblich sein Handy jede Woche einmal an das Stromkabel zu hängen. Vorbei die Zeiten, denn moderne und leistungsfähige Smartphones haben bis auf die Größe fast nichts mehr gemein mit den ehemaligen Geräten von damals.

E-Mails abrufen, im Internet surfen, seine Kontakte auf den diversen Netzwerken pflegen, schnell die Route im Auto zum nächsten Termin eingeben und vieles mehr. Das alles muss ein Smartphone beherrschen und dabei soll es bitte schön leicht, stylisch und eine möglichst hohe Auflösung des Touchscreens haben – mindestens HD Qualität. Nun sind dies keine technischen Herausforderungen mehr für Apple, HTC, Samsung, Motorola und Co, jedoch besteht weiterhin das Problem der Akkuleistung, die die Hersteller scheinbar nicht lösen können.

Das einstige Handy von damals ist mittlerweile zum kleinen Supercomputer inklusive Media-Showroom geworden und natürlich müssen inzwischen die Geräte jeden Tag ans Netz.

Creative-Zen-Touch-2Eine deutsche Einrichtung aus Ulm will dem ein Ende bereiten und so hat man sich im Helmholtz Institut das Ziel gesetzt ab sofort an einem leistungsfähigeren Batteriesystem zu arbeiten. Gemeinsam mit der DLR (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt) und der ZSW (Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg) will man auch erneuerbare Energien in die Batterie der Zukunft bringen, die auch von der Elektroautoindustrie benötigt wird.

Zwar gingen die Bestrebungen der Forschung in erster Linie für eine Effizienzsteigerung der Batteriesystem fü Automobile aber man könne die Technik mittel- bis langfristig auch auf jede Art von Akkus anwenden. Somit könnte man auch leistungsfähigere und kleine Akkus für die mobilen Endgeräte entwickeln.

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Datum: 20. Januar 2011
Verfasser: Daniel Jäger

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