Eine App für alle Plattformen

apple-app-storeAls Apple damit anfing Apps für sein iPhone programmieren zu lassen und damit auch ohne viel Mühe einiges an Umsatz zu generieren, hatte Steve Jobs wieder einmal einen guten Riecher. Inzwischen wird der Umsatz auf dem AppStore auf ca. 2,3 Milliarden Euro geschätzt, wobei das Unternehmen aus Cupertino 30 Prozent der Einnahmen bei Apple verbleiben – der Rest geht an die App Entwickler.

Inzwischen können die Nutzer aus über 300.000 Apps alleine auf dem Apple Portal wählen und nach Google mit seiner Androidplattform schickt sich nun auch Microsoft mit seinem Windows Marketplace an, Anwendungen für sein Betriebssystem und seine Windows Phones schreiben zu lassen.

androidAndroid Apps erreichten vergangene Woche die 100.000 Marke und bei den WP7 Handys sind es zumindest schon „einige“. Nun buhlen die verschiedenen Betreiber um die App Entwickler, um somit ihre Portale weiter ausbauen zu können und noch gibt es keine Engpässe, da immer mehr Programmierer die Gunst der Stunde nutzen, um ihre Anwendung gewinnbringend an den Mann zu bringen. Google hat beispielsweise die Geschäftsbedingungen von Apple mehr oder weniger übernommen und nun drängen abgesehen von den „Großen“ auch immer mehr kleine Unternehmen auf den App-Markt.

Wie es aussieht können die Entwickler sich über rosige Zeiten freuen, denn je mehr Unternehmen für ihre Betriebssysteme eine Anwendung haben möchten, umso ertragreicher werden die Aussichten für die Programmierer. Obwohl Apple eigentlich keine Flashapplikationen auf seinen mobilen Endgeräten wie dem iPhone oder iPad haben wollte, musste sich der Konzern dem Willen der zahlreichen Kritiker beugen, sodass mittlerweile einige Hundert Flash Apps auch auf deren Geräten laufen. Erreicht wurde dies mit der Programmiersprache Action Script, die zusammen mit Adobe Air ausgeführt wird.

adobe_airNun machte sich Adobe auf der Entwicklerkonferenz Adobe Max in Los Angeles dafür stark, dass Apps zukünftig auf allen Plattformen gleichermaßen laufen sollten. Ein App zu programmieren sei schon aufwendig genug aber dann noch für die zahlreichen unterschiedlichen Systeme aufzubereiten, könne nicht Sinn der Sache sein.

Sicherlich wird noch einige Zeit ins Land gehen, bis sich die verschiedenen Konkurrenten auf einen gemeinsamen Nenner einige können, wobei mit HTML 5 vermutlich sehr viele Probleme und Differenzen auf einmal beigelegt werden können. Jedoch wird dies nicht vor 2016 geschehen, so Dave McAllister ein Adobe Manager.


Datum: 28. Oktober 2010
Verfasser: Daniel Jäger

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