iPhone und iPad: Apples Vormachtstellung

Glücklicherweise sind die Zeiten (fast) vorbei, in der mit nahezu jedem neuen Smartphone oder Tablet gleich die Rede von dem neuen iPhone- oder iPad Killer die Rede war und nun, da es inzwischen Samsung als erstes Unternehmen geschafft hat dem Klassenprimus Paroli bieten zu können, sollte man einen Blick auf die nach wie vor dominierende Stellung Apples werfen, damit klar wird was hinter diesem Konzern steckt.

Kurz zu den Zahlen:

Das iPad besitzt weltweit einen Marktanteil von über 60% und das iPhone ist nach wie vor das meistverkaufte Smartphone der Welt. Aber auch bei den Umsätzen und vor allem Gewinnen ist das Unternehmen aus den USA mehr als beeindruckend und so hat man in den vergangenen Jahren nicht nur sich, sondern auch den Aktionären satte Dividenden gegönnt.

So betrug der Umsatz der letzten 12 Monate 142 Milliarden US Dollar was dem Bruttosozialprodukt von Neuseeland entspricht und der Aktienkurs hat sich seit der Einführung vom ersten iPhone bis heute nahezu versechsfacht.

iPhone und iPad sind die Cash Cows

Was aber den Erfolg der beiden Geräte noch deutlicher macht ist die Tatsache, dass drei Viertel des Umsatzes auf die beiden Geräte zurückzuführen ist und jeder Dritte Smartphonebesitzer in den USA ein iPhone sein Eigen nennt. Ebenso enorme Zahlen kann das iPad vorweisen, denn bis heute wurden weltweit rund 67 Millionen der Apple Tablets verkauft.

Die Apps, die auf dem iTunes Store angeboten werden sind aber auch beachtlich und dies hat der Firmengründer Steve Jobs schon sehr früh erkannt. Von jedem kostenpflichtigen Download verdient Apple 30% und das ohne etwas dafür tun zu müssen. Diese Einnahmequelle ist ein Teil des großen Plans, das offenbar Jobs anstrebte und ihm nach wie vor Recht gibt.

Geld gegen Kreativität

Dass nun andere Hersteller oder Konkurrenten wie Google oder Amazon dasselbe versuchen möchten ist selbstverständlich und auch die Tatsache, dass nach dem Tod von Jobs offenbar eine veränderte Strategie gefahren werden soll zeigt, dass man nicht nur einen wichtigen Kopf verloren hat, sondern auch eine gewisse Kreativität, die außer Frage stand.

Ob man an ähnliche Erfolge anknüpfen kann, wird sich zeigen denn Geld hatten zuvor namhafte andere Unternehmen auch bevor sie sich einige Verfehlungen leisteten, die der Anfang vom Ende waren.

Es bleibt zu hoffen, dass das Unternehmen, das Jobs zum Erfolg führte nach wie vor die richtigen Entscheidungen trifft…

Quelle: sortable.com


Datum: 16. Mai 2012
Verfasser: Deniz Gül

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