iTunes Social Network Ping

Nun versucht auch Apple im Markt der Social Networks mitzumischen und releast mit der neuen iTunes Version auch gleich das neue, selbst entwickelte Produkt: Ping. Ping ist dabei zunächst einmal nichts anderes wie jedes andere Soziale Netzwerk auch: Man „folgt“ anderen Personen, also abonniert ihren Feed, den sie selbst mit neuen Informationen füllen. Dabei ist alles möglich: Sie können Frust ablassen, der Menschheit aufgrund der eigenen Gehaltserhöhung danken und so weiter. Und das gilt natürlich auch für einen selbst: Was man gerade denkt, kann man in Ping posten. Und dann werden die Personen, die einem selbst folgen, über die Neuigkeit benachrichtigt.

Ping ist also zunächst einmal ein ganz normales Social Network, ein Verschnitt aus Facebook und Twitter. Und auch von Myspace hat man abgeguckt: Ping ist nämlich auch als eine Musikerplattform gedacht. Den Hintergedanken, den Apple dabei hegt, ist klar: Ein Künstler, dessen Stücke auch in iTunes erhältlich sind, registriert sich bei Ping. Eine Menge Personen folgen natürlich diesem Star, und dieser postet natürlich eine Nachricht, wenn er einen neuen Song veröffentlicht hat. Und durch die Integrierung von Ping in iTunes kann man den Song natürlich auch direkt downloaden – ein echter Umsatzbringer also für Apple und die Musiker.

Das gleiche Spiel natürlich auch bei den „normalen“ Freunden: Was diese herunterladen, hören und ansehen, bekommt man direkt als Download Vorschläge angezeigt – das ist nicht eben gerade das, was man unter Datenschutz versteht. Aber eben eine Geldmaschine. Und auch der Grund, weshalb Ping von keinem Browser, sondern nur von iTunes aus bedienbar ist.


Datum: 8. September 2010
Verfasser: Daniel Jäger

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