LG updatet sein Bildschirm-Arsenal zum Start ins neue Jahr

Für 2013 können wir mit einigen neuen Bildschirm-Modellen des Herstellers LG rechnen. Die Koreaner öffnen sich dabei auch neuen, sich öffnenden Märkten und setzen auf Innovationen, was Bildformat und Technologie anbetrifft. Die neuen Modelle können bald auf der CES-Messe in Las Vegas bestaunt werden, die am 8. Januar ihre Pforten öffnet.

Wie wir bereits berichtet haben, ist unter den neuen Geräten auch ein neuer 29-Zoll-Monitor im Format 21:9. Der Bildschirm mit dem Produktnamen LG EA93 ist besonders für Gamer, Kinofans und Leute mit viel Multitask-Potential interessant und soll über eine Split-Funktion verfügen, dank der das Bild in vier Bereiche aufgeteilt werden kann. Außerdem ist das Anzeigen von bis zu zwei Bildsignalen gleichzeitig möglich.

Grafiker und User von Windows 8 dürfen aufhorchen

Eine weitere Neuheit in der Produktpalette wird der LG EA83. Dieser speziell für Grafiker und Bildbearbeiter gemachte Monitor kommt mit einer sRGB-Farbraum-Abdeckung von 100% und einer Adobe-Farbraum-Abdeckung von 99% daher und sorgt mit seiner Auflösung von 2560×1440 Pixel für mächtig Schärfe.

LG lässt auch Windows 8 nicht aus den Augen. Obwohl Microsofts neues Betriebssystem im vergangenen Jahr kaum Marktanteile erringen konnte, will LG mit dem ET83 die Entwicklung auf dem Markt nicht verschlafen. Der Touchscreen ist mit den neuartigen Bedienungs-Features von Windows 8 kompatibel und wird die Eingabe mit bis zu 10 Fingern gleichzeitig erlauben, was insbesondere das Tippen auf einer virtuellen Tastatur erleichtern soll. Seine Größe beträgt 23 Zoll.

Neues OLED-Modell – ein Blick in die Zukunft?

Auch bei den Fernsehern kommt LG in diesem Jahr mit einem innovativen Modell auf den Markt. Der 55EM9700 ist dabei in Südkorea schon vorbestellbar und wird daher in nicht allzu weit liegender Ferne auch in hiesigen Breiten erwerbbar sein. Die OLED-Technologie sorgt für Bildeindrücke, die mit herkömmlichen Mitteln derzeit unerreichbar sind, da jeder Pixel einzeln beleuchtet wird. Außerdem hilft die Technologie beim Eindämmen von unnützem Stromverbrauch.

Ganz billig kommt das Ganze aber nicht: In Korea wird der 55EM9700 für umgerechnet gut 7800 Euro ausgeliefert. Bis OLED-Fernseher zum Massenphänomen werden, wird also noch etwas Zeit vergehen. Wer sich aber jetzt schon die Technologie der Zukunft leisten kann, bekommt die Möglichkeit, sie in sein Wohnzimmer zu holen.


Datum: 3. Januar 2013
Verfasser: Deniz Gül

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