Mr. Marketing – Steve Jobs

Es wurde bereits alles über den ehemaligen Apple Chef gesagt. Wie er sein Unternehmen in einer Garage gründete, wie er nach und nach Produkte auf den Markt brachte, die einen Verkaufsrekord nach dem anderen brachen und somit nicht nur die Kommunikation, sondern auch unser Leben mehr als beeinflusste.

Dabei hat Steven Paul Jobs, Sohn einer US Amerikanerin und eines syrischen Wissenschaftlers nichts erfunden. Weder einen MP3 Player, noch ein Mobiltelefon und auch nicht den Tablet PC aber er verstand es „technische“ Produkte „human“ zu machen und dies war u.a. eines seiner Anliegen, das er immer wieder betonte. Die Maschine sollte dem Menschen nützen und dabei intuitiv funktionieren, wobei der Designgedanke natürlich immer über allem stand.

Fans nannten ihn zuweilen iGod, nachdem er mit dem iPod, iPhone und dem iPad drei Geräte „neu erfand“ und somit nicht nur einen unglaublich kommerziellen Erfolg Apple bescherte, sondern das Unternehmen zum wertvollsten der Welt machte. Dabei verfolgte er immer andere Strategien als seine Konkurrenten und die steigenden Umsätze sollten ihm Recht geben.

Zugegeben, ich persönlich bin kein Apple Fan aber als ich das erste Mal das iPhone in der Hand hatte, dauerte es keine zehn Minuten bis ich das Smartphone bedienen konnte – das nenne ich intuitiv, wobei natürlich auch die Konkurrenz inzwischen nachzog.

Dennoch war Apple (Steve Jobs) der erste, der diese (Marketing-) Strategie dermaßen erfolgreich verfolgte und sich davon nicht abbringen ließ. Er war kein Erfinder, sondern Mr. Marketing und dabei ist er offenbar nicht nur Mensch geblieben, sondern hielt auch Vorträge an diversen Universitäten, die schon fast philosophisch waren.

Als er vor Jahren seinen iPod vorstellte, konnte er die irische Rockband U2 für die Vermarktung des MP3-Players gewinnen und als Blackberry dies einige Jahre später ebenfalls mit derselben Band versuchte, war der Erfolg bei weitem nicht so groß wie einst mit Steve Jobs. Man hatt das Gefühl, er war immer derjenige, der die Idee als erster hatte.

Die „Macht“, sein Einfluss auf die digitale Welt und „Wichtigkeit“ von Jobs machen nicht nur die zahlreichen Kondolenzbekundungen und Erwähnungen seiner Person durch ranghohe Politiker, Medienvertreter und tausender Fans weltweit deutlich, sondern auch die Art und Weise wie wir mit den modernen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet kommunizieren.

Steve Jobs wird in die Geschichte eingehen wie so viele Persönlichkeiten, die die Welt verändert haben und er reiht sich somit ein in eine lange Liste von Menschen die kaum noch wegzudenken sind. Und dies obwohl er nichts erfand oder ein Krebsmittel entdeckte, sondern weil er das Marketing so gut beherrschte wie keine andere Person.

Dass das iPhone 4S nicht so spektakulär aufgenommen wurde wie seine Vorgänger wird dem Unternehmen vorerst nicht schaden, denn trauriger weise wird der Tod Jobs den Apple Produkten nochmals einen Schub geben wie die jetzigen Vorbestellungen für das iPhone 4S bereits zeigen.


Datum: 10. Oktober 2011
Verfasser: Jennifer

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