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Der ständige Kampf zwischen dem finnischen Mobiltelefonhersteller Nokia und dem Konkurrenten Apple geht in eine weitere Runde. Denn jetzt verklagt Nokia Apple in den USA. Grund für die Klage: Mit dem iPhone würde Apple mindestens zehn verschiedene Nokia Patente verletzen und das seit Einführung des ersten iPhone im Jahr 2007.
Vorrangig ist wohl die Angst bei Nokia mit an Bord, da sich der einstige Computerhersteller Apple innerhalb weniger Jahre zu einem starken und harten Konkurrenten entwickelt hat. Doch offizielle Begründungen sehen selbstverständlich anders aus. Denn Nokia begründet die Klage damit, dass man Millionen in Entwicklung und Forschung gesteckt habe. Mehr als 40 Milliarden Euro seien in den letzten 20 Jahre in diese Bereiche geflossen, so Nokia. Und diese Investitionen müssen natürlich auch geschützt werden, ist sich der Mobilfunkhersteller sicher.
Abgesehen davon sind die Patente, die Apple mit seinem iPhone verletzt, auch bei mehr als 40 anderen Unternehmen lizenziert. Nahezu alle Handyhersteller und Betreiber würden diese Patente lizensieren lassen, einzig Apple verstoße gegen die Patente und verletzen sie. Es geht dabei um insgesamt zehn Patente, die bereits seit 2007 regelmäßig von allen von iPhones verletzt werden. Darunter finden sich Themen, wie die drahtlose Datenübertragung, die Versschlüsselung und Sicherheit, sowie Sprach-Encoding. In der Szene wird das Urteil mit Spannung erwartet, einerseits um zu sehen, ob der finnische Hersteller von Mobiltelefonen tatsächlich eine Chance mit seiner Klage hat, andererseits aber auch, um zu erfahren, wie es mit Apple und dem iPhone weiter geht. Da die Klage aber in den USA eingereicht wurde, bleibt es spannend, ist das Land doch bekannt für seine vielen Urteile im Bereich Schadenersatz.
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